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Sambia

...das wird ja immer schöner

Tag 56 – 30.08.2009 – Sonntag – Malawi nach Sambia – Lilongwe nach Pelauke (wo ist das denn?)

Morgens auf dem Weg zum Frühstück sehe ich als erstes wieder diesen Deppen an der Rezeption, hat der denn gar keinen Feierabend?

Wir fahren los Richtung Grenze nach Sambia, wir treffen unterwegs einen Radfahrer aus Israel, ein sehr netter Typ, der Roey. Auch er fragt uns, ob es in Äthiopien wirklich so schlimm ist, wie alle sagen (lt. Ihm ganz besonders für Motorradfahrer und Radfahrer), wie können ihm nur sagen, dass alles stimmt, was er so gehört hat. Roey ist bereits seit 2 Jahren unterwegs und hat noch 2 weitere vor sich, er muss aber in Äthiopien in den Flieger mit seinem Rad, mit seinem israelischen Pass kommt er nicht in den Sudan rein. Dann fliegt er halt nach Spanien und setzt da seine Reise fort, recht hat er!

Bei der Weiterfahrt kommen wir an ein paar Häusern vorbei, ich sehe schon wie von links eine riesige Sandwindhose kommt, Christian kommt noch durch, ich muss eine totale Vollbremsung machen weil diese Windhose direkt neben der Straße gerade eine Hütte erst abgedeckt und dann komplett umgerissen hat. Ca. 2 Meter vor mir zieht sie dann über die Straße, Gott sei Dank!

Und dann sind wir wieder in schönster Landschaft unterwegs, Christian fährt ungestört dahin aber vor mir kommt plötzlich ein mittelgroßes schwarzes Schwein aus dem Graben neben der Straße und saust mit einem Affenzahn über die Straße! Auch hier kann mich nur eine Vollbremsung retten, ansonsten wäre es für mich und das Schwein eng geworden! Also: Schwein gehabt!

Allerdings hat sich mir (falls es das gibt, mir kommt es jedenfalls so vor) vor lauter Schreck das Herz zusammengezogen und wir müssen eine kleine Adrenalinstopp-Pause machen.

Dann kommen wir an die Grenze, alles läuft wie geschmiert (wir haben aber nicht geschmiert..) nur die Stra0enbenutzungsgebühr muss schon in Landeswährung bezahlt werden und wir wollten hier an der Grenze eigentlich nicht wechseln, diese Geldwechsler sind schlimmer wie Fliegen. Machen wir dann aber doch und weiter geht es.

Sambia gefällt uns gleich noch etwas besser wie Malawi, es ist superschön hier, super afrikanisch, einfach wunderbar! Und die Leute? Sehr, sehr nett! Eigentlich wollen wir Chipata übernachten, es ist aber noch zu früh und fast alles hat geschlossen weil heute Sonntag ist.

Also fahren wir weiter, es ist eh so schön! Allerdings kommt dann bis ca. 17Uhr30 keine brauchbare Unterkunft mehr, die Straße ist mittlerweile sehr schlecht geworden, so ähnlich wie eine geteerte Wellblechpiste, sehr übel! Christian hat auf dem GPS einen Campingplatz, wir hoffen, dass der vielleicht auch ein paar Chalets hat, hat er aber natürlich nicht! Der Platz ist ja ganz idyllisch, wie auf dem Bauernhof, gleich rennen die Hennen um unsere Füße, eine ganz süße Katze ist auch schon da, prima. Nur das Sanitäre…, man mag es ja gar nicht mehr beschreiben.

Trotzdem bleiben wir, hier wird es schon um 18Uhr dunkel und zwar von jetzt auf gleich und fahren bei Dunkelheit wäre hier wirklich der pure Leichtsinn, bei den ganzen Tieren auf der Straße… Also packen wir unsere nagelneue Campingausrüstung das erste mal aus. Christian verzichtet beim Zeltaufbau zum größten Teil auf meine Hilfe, das könnte ansonsten schnell mal Ärger geben, wenn zwei „Gscheidler“ zusammen sind. Nur bei wirklich wichtigen Aufgaben wie Stangen halten zieht er mich hinzu, toll!

Ich bin dann für die Inneneinrichtung zuständig, es wird richtig gemütlich im Zelt. Ich freu mich schon richtig auf eine Campingnacht. Wir duschen noch mit Schlappen, damit man nirgendwo ankommt und dann kochen wir uns mit unserem Puppenstubenkocher von ESBIT noch einen Tee (den habe ich den überteuerten Hotels immer mitgenommen). Klappt super und schmeckt wirklich gut! Dazu gibt es dann noch 4 der insgesamt 6 Kekse, die restlichen2 müssen morgen für das Frühstück reichen!

Ein wunderbarer Sonnenuntergang und ab geht es ins Zelt.

Tag 57 – 31.08.2009 – Montag –Sambia –Pelauke nach Lusaka

Ja guten Morgen Afrika, es war eine schöne Nacht im Zelt. Die wurde zwar sehr frühzeitig durch einen durchgeknallten Hahn unterbrochen, der hat ab ca. 3Uhr morgens gekräht was das Zeug hält und Christian war die Isomatte zu hart, der konnte gar nicht genug Luft rauslassen… Leider habe ich den sicher phantastischen Sternenhimmel verschlafen.

So und jetzt gibt es ein Gourmetfrühstück: Pulverkaffe, Milchpulver und dazu7 2 leckere Kekse. Da freut sich jeder und es sättigt ungemein! Gestärkt starten wir zur Fahrt nach Lusaka.

Heute ist es etwas eintönig, die Landschaft sehr langweilig. Nachmittags wird es dann aber besser. In Lusaka fährt Christian zu einem Hotel, das im GPS erwähnt wird. Ich denke mir noch, da kann doch jetzt was nicht stimmen, er fährt aber unbeirrt weiter. Seine Fahrt endet erst als die Teerstraße in eine Sandstraße übergeht, wir sind am Rand von den Slums von Lusaka. Ohne GPS schaut man ja vielleicht mal nach vorne und fragt sich, was diese 10.000 Blechdecher direkt nebeneinander denn jetzt so bedeuten könnten…?!?

Dann reicht es und wir finden schnell ein anderes Hotel von dieser Crest-Gruppe, das sind ja nicht die allerschlechtesten. Dann schauen wir uns noch ein bisschen Lusaka an, eine afrikanische Großstadt halt, keine Höhen, keine Besonderheiten, nichts Genaues weiß man nicht und schön ist eh ganz was anderes.

Tag 58 – 01.09.2009 – Dienstag –Sambia –von Lusaka zum Lake Kariba

Rush Hour in Lusaka, wie kann es anders sein. Wir fahren durch das schöne Sambia Richtung Süden an den Lake Kariba, da wollen wir 2 Tage bleiben und Christians Geburtstag feiern. Am liebsten möchte ich hundert mal stoppen, so schöne Motive am Wegesrand! Und das Wetter? Genial wie schon seit Nordkenia. 32 Grad und Christian fragt jeden Tag wieder wann denn der von mir angekündigte Südwinter endlich kommt. Die Reisezeit ist absolut ideal, wir hoffen, dass es noch lange so bleibt.

Nach einer kleinen Ortschaft fährt ein LKW vor uns über ein Bahngleis, sehr, sehr langsam. Zu langsam für uns und wir überholen trotz durchgehender Linie in der Mitte. Kaum sind wir am LKW vorbei winkte uns eine „sehr sympathische“ Polizistin gleich raus. Auf der anderen Straßenseite sind 3 Kollegen von ihr, die lehnen faul am Polizeiauto. Sie sagt noch „insurance“ und Christian sagt, die sollen gefälligst herkommen, wenn sie was wollen. Ich sage noch, Du spinnst wohl, das ist die Polizei!

Also gehen mitsamt „insurance“ auf die andere Straßenseite und die 4 Faulpelze erklären uns: „you have violated rule No. 5 ! No Overtaking in Curves! This is here in Sambia 270.000 Kwacha! Das ganze mal 2 und in Dollar sind ca. 120 Dollar. Wir haben ganz ungläubig gesagt: No, des kann ja ned sei! Darauf die Sympathin: You can talk with the boss!

Der Boss war einer der 4 Faulpelze. Ihm haben wir gesagt, dass wir eigentlich kein Geld haben, dass wir uns auf der gesamten Reise noch nichts zuschulden kommen lassen haben und dass wir kreuzbrave Leute sind. Dann habe ich ihn gefragt: „Can you give us a little discount?“ Daraufhin gab es herzliches Gelächter. Sie haben uns dann gefragt, wieviel wir denn zahlen möchten. Daraufhin hat Christian gesagt: „Am liebsten nichts“, wieder schallendes Gelächter… Dann hat Christian 100.000 Kwacha vorgeschlagen woraufhin er sofort ein OK bekommen hat. Auf eine weitere Nachfrage, ob vielleicht auch 50.000 reichen erntete Christian wieder schallendes Gelächter. Schlußendlich warfen wir 100.000 Kwacha ärmer haben aber alle viel Spaß gehabt, Kino hätte ja auch was gekostet!

Weiter sind wir wie schon seit hunderten von Kilometern fast allein zum Lake Kariba gefahren, dabei haben wir mehrere Buschbrände durchfahren, teilweise habe ich gedacht, dass mir die Haare unter dem Helm geschmolzen sind, was dann aber nicht so war. Eine Sambierin hat uns noch den Tipp gegeben, dass wir in Siavonga ins Hotel „Lake Karibu Inn“ gehen sollen, das wäre das schönste von der Lage und überhaupt.

Das haben wir dann auch leicht gefunden, abends sind wir dann noch auf der Terrasse mit allerschönstem Blick über den Lake Kariba gesessen und haben uns gewünscht, dass die Reise am besten nie mehr aufhört! Den Abend haben wir dann noch mit einem „Mosi“-Bier (Erich Moosb., wir haben schon gesagt, dass wir Dir eigentlich eines mitbringen sollten..) abgeschlossen. Ein schöner Tag, uns gefällt es ja seit Wochen soooo gut und es wird jeden Tag noch schöner!

Hier bleiben wir 2 Tage!

Tag 59 – 02.09.2009 – Mittwoch –Sambia –Lake Kariba

Sollte es jemand vergessen haben so Gnade ihm Gott: Christians Geburtstag! Ich würde meinen Geburtstag auch gern am Lake Kariba in Afrika verbringen, sieht aber momentan nicht danach aus!

Super Frühstück und dann geht es zur Bootstour auf den See. Wir haben ein Boot für uns allein mit Fahrer, der fährt uns zu den Inseln (die gehören schon zu Zimbabwe) und dann noch zum Staudamm. Eigentlich wünschen wir uns, dass r noch 2 Liegen auf das Boot bringt und uns den ganzen Tag über den See schippert so schön ist es hier! Mittags eine Pizza Hawai auf der Hotelterrasse und dann noch in die Ortschaft….
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Camping in Sambia...

Buschbilliard...

Unverhoffte Begegnung...



Tag 60 – 03.09.2009 – Donnerstag –Sambia –Vom Lake Kariba zu den Victoriafällen

Wir frühstücken nochmal auf der wunderschönen Terrasse, der Blick erinnert an die Cote dÀzur, das ganze hier halt gemischt mit Afrika. Einmalig! Ein letztes mal gehen wir dann noch zurück ins Zimmer und nehmen die herunterhängende Türklinke in die Hand, um auf unsere eigene Terrasse zu kommen.

Und dazu ein kleiner Tipp für Afrikaeinsteiger: man ist hier in Afrika immer gut beraten wenn man ein paar Spaxschrauben und zumindest das“ kleine Heimwerkerwerkzeug“ mit dabei hat. Nur so kann man die ersten dringenden Reparaturen in Hotelzimmern gleich selbst ausführen. Oft besteht ja die Gefahr, dass man das Zimmer ohne fremde Hilfe gar nicht mehr verlassen kann. Alles natürlich leicht übertrieben aber im Kern durchaus wahr!

Dann haben wir den Schlüssel zurückgebracht, bei unserer Ankunft mussten wir nämlich, nachdem ich gerade alles ausgepackt und verstaut habe, in ein anderes Zimmer umziehen weil die vom Hotel den Schlüssel nicht mehr gefunden haben.

Und jetzt geht es zurück Richtung Kafue, da kommt ein Stück Land mit Baobabs, roter Erde etc., das ist so afrikanisch wie ich es noch nie im Leben gesehen habe, da stoppen wir wieder, ich muss da nochmal „nachfotografieren“, traumhaft! Dann fahren wir wieder bis zur Brücke über den Kafue, auch hier ist es einfach nur schön, der blaue Fluss, der Papyrus an den Ufern, drüben am anderen Ufer Baobabs – und da soll man nicht ins Schwärmen kommen?!?

Auf sehr guter Straße kommen wir zügig weiter, eigentlich war Choma zum Übernachten geplant, die Stadt sieht aber auf den ersten Blick (und vermutlich auch auf allen weiteren Blicken) nicht sehr prickelnd aus und so fahren wir weiter. Wenn es so weitergeht sind wir um 16Uhr30 in Livingstone. Sollten wir dann auch sein, Livingstone ist angeblich nicht ganz ungefährlich und abends sollte man da besser im Hotel sein. Sagt der Lonely Planet…

Und jetzt zwischendrin mal eine Anmerkung „in eigener Sache“: ich weiß ja nicht, ob bei meinen Berichten eigentlich herauskommt, dass uns das ganze gigantischen Spaß macht, hier sei mal gesagt: es ist zu 100% so, es ist einfach traumhaft schön, mit den Motorrädern durch diesen afrikanischen Südwinter zu brausen, allein das Gefühl, dass wir mit den eigenen Motorrädern hier in Afrika sind, ist genial! So, ich hoffe, das reicht, nicht dass jemand meint, dass es zwecks meinen kleiner Nörglereien nicht schön ist. Ist es, das ist ja schließlich Afrika!

Und dieses Afrika schlägt dann auch ca. 60 km vor Livingston wieder voll zu: rechts geht es auf furchtbar schlechte Piste, entgegenkommende LKWs stauben teilweise so brutal, dass man die eigene Fahrbahn nicht mehr erkennen kann und stehenbleiben muss. Welch Scheiß! Auf Nachfrage erfahren wir, dass die Piste etwas mehr als 30km lang sein soll! Das hat mir jetzt gerade noch gefehlt, es wird bald dunkel und wir können nur langsam fahren. Bzw. „wir“ stimmt auch nicht, Christian hat gerade seine Leidenschaft für Pisten entdeckt und entschwindet im afrikanischen Staubhorizont, toll, so ein Mann, der einfach „abhaut“! Und ich nenne ihn seit ein paar tausend Kilometern den „Best of Afrika-Motorradfahrer! Der zweitbeste bin übrigens ich, nur mal so angemerkt, damit sich da keiner dazwischendrängelt!

Ich krieche eher dahin, mir reicht es für heute, damit hatten wir ja nicht mehr gerechnet. Dann kommt wieder geteerte Strecke aber die ist mit den hunderten von riesigen Schlaglöchern auch nicht besser! Dann nochmal 5 Kilometer Piste dann kommt Livingstone, eine einzige Baustelle!

Ich hatte im Vorfeld ein Hotel rausgesucht, das direkt an den Victoriafällen liegen soll, das ist dann aber auch nochmal ca. 10 Kilometer außerhalb, davon wieder die Hälfte Baustelle. Am Hotel angekommen sehe ich aber gleich, dass es die richtige Wahl war, suuuperschön! Hoffentlich ist da noch was frei.

Es gibt hier direkt an den Fällen 2 Hotels, die zusammengehören, einmal das Sambesi Sun, das ich rausgesucht habe und dann gleich daneben das Royal Livingstone Hotel, das noch einen Hauch nobler sein soll. Mir gefällt aber das Sambesi Sun viel besser, das ist total modern, die Zimmer sind traumhaft schön, bunt, ein bisschen Safaristil, geniales Bad…. Christian handelt auch noch einen sehr guten Preis aus und kurz danach sitzen wir noch bei einem sehr gemütlichen Abendessen und freuen uns schon auf die Victoriafälle morgen früh!

Tag 61 – 04.09.2009 –Freitag–Sambia –Victoriafälle

Als erstes ein exzellentes Frühstück, vom Service her (die Empfangsdame erklärt alles ganz genau und der Kellner stellt sich mit Namen vor) für meine Ansprüche (ich finde das Buffet eigentlich immer noch selbst und mein Namensgedächtnis gehört auch nicht zu meinen herausragenden Eigenschaften) schon übertrieben aber man kann damit leben.

Vom Zimmer aus gehen wir keine 5 Minuten und dann hat dieses Hotel da einen extra Zugang zu den Victoriafällen, man muss also auch den Eintritt von jeweils 10 Dollar nicht bezahlen. Und dann sind sie da, die Fälle. Wir haben sie ja schon mal von Zimbabwe aus gesehen und jetzt von der Sambiaseite aus. Die Wassermenge ist Anfang September nicht besonders spektakulär aber die Fälle an sich sind ja schon einfach toll. Wir wandern entlang, man sieht das ganze aus verschiedenen Blickwinkeln, wunderbar!

Irgendwo wird uns dann noch ein „1 Triillion-Dollar-Schein“ aus Zimbabwe als Souvenir angeboten, das Geld ist ja jetzt absolut wertlos. Und alles wegen diesem geisteskranken Staatspräsidenten! Wir fragen bei ein paar Leuten nach, wie es denn momentan in Zimbabwe aussieht, die sagen aber alle übereinstimmend, man sollte da erst beim nächsten Afrikabesuch wieder hinfahren.

Dann gehen wir noch ein bisschen auf der anderen Seite der Fälle im trockenen Teil des Sambesi entlang, auch sehr interessant. Direkt im Hotel treffen wir dann auf Zebras, Paviane, Giraffen… Das Hotel liegt nämlich mitten in einem Nationalpark!

Dann besuchen wir noch die Terrasse im Hotel Royal Livingston direkt am Sambesi, einfach Wahnsinn, hier könnte man allein schon 3 Tage sitzen und entspannen, allein der Blick auf diesen Wahnsinnsfluss, dazu das Grunzen der Hippos. Und überhaupt das Gefühl, dass man halt hier am Sambesi sitzt und nicht an der Donau (soll aber nichts gegen die gute Donau heißen, die ich als ursprüngliche Passauerin natürlich auch sehr gern mag, aber alles zu seiner Zeit!). Der Sambesi ist wieder einmal ein Ziel, das für mich so einen Klang hat, davon gibt es einige, da wollte und will ich schon lange mal hin. Auf dieser Afrikareise haben wir ja einige von diesen Zielen bereits erreicht!

Dann buchen wir im Activitycenter noch einen Ausflug ins „traditionelle“ Dorf ums Eck, alles wegen eventuell guten Fotos! Mit dem Hoteltaxi brechen wir auf, über Piste geht es Richtung Dorf. Und dann kommt die Überraschung: direkt neben der Straße stoßen wir ganz unverhofft auf eine große Elefantenherde. Lt. Fahrer ist das hier ja auch alles Nationalpark, Elefantensind hier aber sehr selten, die kommen scheinbar aus Botswana hierher. Ein feiner Zug von den Elefanten, dass die jetzt gerade gekommen sind. Der Dorfbesuch ist zwar fototechnisch nicht sehr ergiebig, es ist aber sehr interessant, was wir bei der Führung alles erfahren. Das Dorf ist nicht wie vermutet ein Museum, hier leben 7000 Leute incl. Chief, Hühnern, Ziegen…

Zurück im Hotel können wir gerade noch ein paar Kleinigkeiten erledigen dann geht es um 16 Uhr schon weiter zur „Sambesisafari“ und die ist dann einfach supertoll! Mit einem sehr schnellen Boot fahren wir am Sambesi entlang, wir sehen kleine Krokodile am Ufer, dann aus absoluter Nähe Hippos, die ins Wasser gehen, Elefanten am Ufer, dann gibt es auf einer kleinen Insel einen Snack genau zum Sonnenuntergang (wie wahnsinnig schön!!!) und dann geht es in der Dämmerung mit einem Affenzahn zurück über die Stromschnellen zum Hotel. Bei der krachenden Fahrt über die Stromschnellen bin ich zu anfangs noch kurz am Überlegen, ob ich die Krise bekommen soll, ich entscheide mich dann aber doch ganz schnell für „Genießen“. Was wir in diesen 2,5 Stunden alles erleben!

Im Hotel sehen wir dann noch, dass ein riesengroßer Pavian ein Zimmer gestürmt hat, Gott sei Dank war es nicht unseres!
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Aktualisierung: 2010/06/14 - 08:52 / Redakteur: Webmaster
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