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Usbekistan

Weltkulturerbe und Natur




GRENZE, FRIEDHOF UND BASAR

Auch hier der Grenzübertritt wieder lt. Statistik superschnell, für mich aber doch seeeeehr nervig. Ich brauche da noch etwa 50 weitere Länder, um mich daran zu gewöhnen.

Die Grenze wirkt wie die Zufahrt zu einem Palast, der Grenzer fragt wie immer als erstes, woher wir kommen. Auf die Antwort „Deutschland“ lacht er und grüßt uns mit einem bei uns seit ca. 70 Jahren verbotenen Gruß (H… H…..!). So ein Depp! Auf Christians Bemerkung, dass er dafür in Deutschland ins Gefängnis müsste, lacht er sich schier kaputt und kommentiert das Ganze mit einem ausgestreckten rechten Arm!!! Der Armleuchter! Dann der übliche Schwachsinn…

Erster Halt: ein Wahnsinnsfriedhof gleich nach der Grenze, ich sehe den schon von weitem, weiß aber nicht, was das sein soll, ich denke erst, das ist ein altes Dorf mit kleinen Häusern… Hier sieht man sofort, dass die Usbeken viel von Ihren Toten halten. Ein Friedhof sagt ja einiges aus! Auf den Friedhöfen dieser Welt: Wahnsinnsbauten in Rio, für uns liebloses Verscharren im Iran und jetzt eben freundliches Bestatten in Usbekistan.

In der ersten Stadt Nukus fahren wir gleich den Basar an, hier wollen wir am Eingang Geld tauschen und dann etwas einkaufen. Mit gegrillten Fleischspießen und Weißbrot mit (endlich wieder!) Kruste stärken wir uns, bevor wir durch den schönen, sehr russisch gefärbten Basar gehen. Angenehmerweise sind die Frauen wieder nett gekleidet, tragen keine Kopftücher mehr und die Menschen lachen wieder. Was noch sehr angenehm auffällt: hier sind wieder Kinder unterwegs. In Turkmenistan haben wir fast keine Kinder gesehen…


74 Bilder vorhanden, bitte auf die Bilder klicken...

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CHIVA – UNESCO WELTERBE VOM FEINSTEN

Die erste Nacht verbringen wir an der Stadtmauer, es ist zu heiß. Am nächsten Tag geht`s ins Hotel, ansonsten: Bilder sagen mehr…. Chiva sollte man sich keinesfalls entgehen lassen, für mich die schönste Stadt in Usbekistan.


UNTERWEGS UND: BUCHARA – MEDRESSEN BIS ZUM ABWINKEN

Wieder einmal sehr miese Straßen haben uns nach Samarkand geführt. Unterwegs beim Mittagessen haben uns die freundlichen „Landfrauen“ alles mögliche probieren lassen, sehr nett! In Buchara habe wir neben den normalen Highlights noch die für mich schönste Fotoausstellung aller Zeiten besucht. Die ist das ganze Jahr über geöffnet und allgemein bekannt: sehenswert!!!


AYDARKOL – ENDLICH WIEDER NATUR UND DIE PAUSCHALTOURISTEN MIT DEN ROLLENKOFFERN IM URSPRÜNGLICHEN YURTENCAMP UND MENSCHEN UNTERWEGS

Am Aydarkol war es wunderschön, wir dachten ursprünglich, dass wir hier nicht nur zwei Nächte verbringen sondern uns mal richtig erholen. Aber: bereits in der ersten Nacht gab es Mottenalarm, Riesenmotten sind zu hunderten dahergeflogen und auch in den verstecktesten Winkel vom Bock eingedrungen… Pfui Teufel, so schön kann es gar nicht sein, dass man da bleiben möchte.

Und bei der Abfahrt sind wir dann auch so richtig schön steckengeblieben, es ging im Tiefsand ewig steil bergauf, Christian ist auch mit mehreren Anläufen nicht raufgekommen… Aber Peter und Daniel, mit denen wir die 2 Nächte am See verbracht haben, sind dann mit uns eine Ausweichstrecke gefahren. Christian hat da schon in Auftrag gegeben, dass ich von einem eventuellen Heimaufenthalt nochmal etwa 100 bis 150 PS mitbringen soll, eingepackt in eine kleine Tüte….


SAMARKAND – ENDLICH WIEDER MEDRESSEN ☺ ABER DER REGISTAN IST EINE KLASSE FÜR SICH; SEEEEHR SCHÖN!

Die erste Nacht haben wir mit Daniela und Peter auf dem Parkplatz vom Registan verbracht, der Blick war einfach toll! Es war aber unglaublich heiß und wir haben wieder mal eine Registrierung gebraucht, darum sind wir am nächsten Hotel ins Asia Hotel (Klimaanlage auf 18 Grad runtergedreht…).
Aktualisierung: 2014/07/05 - 05:09 / Redakteur: Webmaster
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